Skoliose

Ihr Kind hat die Diagnose Skoliose erhalten, oder Sie sind selber betroffen. Dann sind Sie bei uns richtig. Wir können Ihnen weiterhelfen.
In diesem Artikel möchten wir Ihnen wichtige Fragen beantworten und ein paar hilfreiche Tipps mitgeben.

Was bedeutet nun die Diagnose Skoliose?
Die genaue Definition der Diagnose „Skoliose“ besagt, das sich unsere Wirbelsäule in ihren einzelnen Abschnitten, Becken, Lendenwirbelsäule, 
Brustkorb und Halswirbelsäule gedreht, geneigt und verschoben hat. Ein bekanntes Bild, das wir damit in Verbindung bringen ist ein "Rippenbuckel".
Nur so einfach ist das nicht und auch nicht immer so sichtbar. Es gibt viele verschiedene Varianten und Ausprägungen. Eine Skoliose trifft statistisch 
mehr Mädchen als Jungen. Die Kinder sind oft sehr sportlich und haben ein gutes Körpergefühl. Auffallend ist aber eine familiäre Häufung.
Nicht jede schlechte Haltung ist eine Skoliose, aber eine schlechte Haltung kann eine skoliotische Fehlhaltung fördern.

Was aber sollten Sie nun am besten tun? 
Wichtig ist eine genaue Untersuchung durch einem Orthopäden. Es sollte ein Röntgenbild gemacht werden um zu sehen wie stark die Veränderung
 der Wirbelsäule ist. Mit dem Röntgenbild und dem Befund führt der Weg weiter zu einer spezialisierten Physiotherapeutin/ Physiotherapeut. 
Bei diesem Therapeut/ Therapeutin erarbeiten wir miteinander individuell korrigierende Übungen für die jeweilige Wirbelsäulenveränderung –
Skoliose. Kinder brauchen eine physiotherapeutische Behandlung bei einer / einem Therapeut/in mit Spezialisierung zu diesem Krankheitsbild. 
Es gibt verschieden Konzepte die zu einer erfolgreichen Behandlung sinnvoll sind. Die Erfahrung des Physiotherapeuten ist dabei ebenso von
wesentlicher Bedeutung. Die erfolgreichste Behandlung ist derzeit die Skoliosebehandlung nach Katharina Schroth. Außerdem gibt es sehr gute
Erfolge mit dem Konzept Spiraldynamik, AtemtherapieStemmführung nach Brunkow und Bobaththerapie.
Die Behandlung nach dem Konzept von Katharina Schroth wird schon seit vielen Jahren sehr erfolgreich eingesetzt. Es gibt viele Studien die den 
Erfolg nachgewiesen haben. Es geht hierbei um eine Dreidimensionale Korrektur der Skoliose mit Einsatz der Atmung. Die Atemtherapie ermöglicht
ihrem Kind eine Vergrößerung seines Atemvolumen und damit viel mehr Kraft und Energie, sowie eine Erhöhung der Konzentrationsspanne im
Schulalltag.
Mit sehr viel Einsatz der Kinder und konsequenter Therapie über einen längeren Zeitraum lässt sich die Skoliose gut therapieren und korrigieren.
Die Arbeit an der Körperwahrnehmung bringt ein Bewusstsein und eine Verantwortung für den eigenen Organismus für heute und in der Zukunft.
Zusätzlich ist eine enge Zusammenarbeit mit dem betreuenden Orthopäden unerlässlich um den Verlauf der Skoliose zu kontrollieren und um 
rechtzeitig weitere Maßnahmen setzen zu können. Sollte es zu einer Korsettversorgung kommen, arbeiten wir auch eng mit den 
Orthopädietechnikern zusammen und können Ihnen bei ihren Fragen mit Rat und Tat zur Seite stehen. 

Was finden Sie bei uns?
Durch unsere jahrelange Arbeit mit Menschen, die eine Skoliose haben können wir auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Unsere
Fortbildungen standen und stehen unter dem Ziel, immer den aktuellen Wissensstand in der Medizin an unsere Patienten weiterzugeben.
Wir sehen das Bild der Skoliose in unserer Arbeit auch aus ganzheitlicher Sicht und setzen dafür unser gesamtes Wissen ein.
Wie erfolgreich wir sind, ist von allen Seiten positiv beeinflussbar. Es ist Konsequenz und Ausdauer notwendig. Alleine ist das schwer – besser wir
arbeiten zusammen. 

Das Ziel- warum wir so arbeiten?
Im Kindesalter haben wir mit der Skoliose selten Probleme und oft auch keine Schmerzen. Wir stehen etwas schief – na und. 
Wer steht schon gerade? Leider wird unser Rücken im Alltag sehr belastet und Studien zeigen eine Verschlechterung jedes Jahr um 1-2°, d.h.
irgendwann gibt es Probleme. Im Erwachsenenalter treten dann Schmerzen auf, ob im Kreuz oder im Nacken. Die einseitige Belastung, führt zu einer
Überlastung und damit zur stärkeren Abnutzung des Haltungsapparates. Auch im Knie und Hüftgelenk entstehen durch die falsche, asymmetrische
Belastung vermehrt Schmerzen und Schonhaltungen. Ebenso werden Herz und Lunge durch die Verdrehung des Brustkorbes in ihrer Arbeit
beeinträchtigt. Beruflich können Einschränkungen resultieren oder die Freude reduzieren, bis hin zur Berufsuntauglichkeit.
Aber unsere physiotherapeutische Erfahrung zeigt, gemeinsam können wir die Lebensqualität und das Selbstwertgefühl im Sinne der Gesundung 
erhalten.

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